Wissenswertes zu positivem Denken
Es ist kein Geheimnis, dass in Zeiten hoher Belastung eine positive Einstellung hilft, besonnen zu bleiben.
Das sagt die Wissenschaft über positives Denken:
- Gesteigerte Belastbarkeit: Wenn wir in stressigen Zeiten positive Gefühle erleben, erhöht das unsere Belastbarkeit und unser Herz-Kreislauf-System erholt sich besser. Dies bedeutet, dass sich unser Blutdruck schneller stabilisiert und der Puls rascher sinkt. Dadurch fällt es uns leichter, ruhig und positiv zu bleiben.
- Besseres Immunsystem: Studien haben belegt, dass positiv eingestellte Menschen ein besseres Immunsystem haben und Krankheiten besser überstehen.
- Klares Denkvermögen: Optimismus verbessert auch die Fähigkeit, Probleme zu lösen, Entscheidungen zu treffen, kreativ zu denken und objektiv zu urteilen. Eine positive Denkweise hilft Ihnen beispielsweise, die beste Technologieplattform für Ihr Team zu finden und einen Plan auszuarbeiten, um Ihren Geschäftsbetrieb unabhängig von den Geschehnissen um Sie herum aufrecht zu erhalten.
Weitere Informationen: Tipps, wie Sie Ihre Homeoffice-Mitarbeiter*innen erfolgreich motivieren
Hier ein paar Anregungen dazu, wie Sie in schwierigen Zeiten eine positive Einstellung bewahren
Wenn Sie sich auf das Positive konzentrieren, können Sie Situationen konstruktiver betrachten. Bestimmte Faktoren stellen dabei zwar Herausforderungen dar, aber diese Mittel unterstützen Ihre positive Einstellung:
1. Lassen Sie Gefühle zu
Erlauben Sie es sich, alle Ihre Gefühle zur Kenntnis zu nehmen. Stress oder Ängste wahrzunehmen, kann dabei helfen, die Kontrolle über solche Emotionen zu erlangen. Außerdem können Sie so konstruktiver mit negativen Emotionen umgehen und eine andere Perspektive einnehmen. Nehmen Sie sich morgens oder abends einen Moment Zeit, um zur Ruhe zu kommen und sich zu erden. Meditations-Apps wie Headspace helfen Ihnen dabei. Wenn Sie Ihre Gefühle ignorieren, erreichen Sie lediglich, dass diese Sie später wieder heimsuchen. Sie könnten sogar erwägen, ein Unternehmensabo für alle Mitarbeiter*innen abzuschließen.
Ebenso wichtig ist es, dass Sie als Arbeitgeber die Emotionen der Mitarbeiter*innen verstehen und respektieren. Schaffen Sie eine Arbeitsumgebung, in der Mitarbeiter*innen sich sicher und unterstützt fühlen, wenn sie ihre Gefühle oder Bedenken äußern. Fördern Sie eine Arbeitsplatzkultur, die von transparenter Kommunikation geprägt ist und Ihre Mitarbeiter*innen dazu ermutigt, offen und angstfrei zu sprechen.
2. Priorisieren Sie Fakten
Um einen kühlen Kopf zu bewahren, ist eine rationale Perspektive der aktuellen Situation ein Muss. Fragen Sie sich selbst, in welchem Umfang sich die aktuelle Situation auf Ihr Leben und Ihr Unternehmen auswirkt, welche Vorkehrungen Sie ergreifen und wie Sie mit den negativen Gefühlen umgehen können, die in Ihnen aufkommen. Machen Sie eine Liste der Dinge, die in Ihrer Hand liegen, und eine mit Dingen, die Sie nicht unter Kontrolle haben. Wenn Sie sich an die Fakten halten, sind Sie immer richtig informiert und treffen Ihre Entscheidungen nicht auf Basis von irrelevanten Daten.
Als Arbeitgeber müssen Sie Ihre Mitarbeiter*innen in schwierigen Zeiten begleiten und dafür sorgen, dass sie sich auf die Fakten konzentrieren, statt sich von Ungewissheiten überwältigen zu lassen. Schaffen Sie eine Umgebung, in der Fragen begrüßt werden, und erwägen Sie die Implementierung klarer und transparenter Kommunikationsstrategien. Dadurch wird für Mitarbeiter*innen spürbar, dass sie über die Unternehmenslage und alle sie selbst betreffenden Entscheidungen informiert sind.
3. Üben Sie sich in Dankbarkeit
Dankbarkeit verändert Sie und Ihr Gehirn. Jüngste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass etwas so Einfaches wie ein wöchentlicher Dankesbrief für alles Gute in Ihrem Leben dauerhafte, positive Auswirkungen auf Ihr Gehirn haben kann. Nehmen Sie sich jeden Morgen ein paar Minuten Zeit, um fünf Dinge zu notieren, für die Sie dankbar sind – zum Beispiel Ihre Beziehungen, Hobbys, Ihre Gesundheit oder Ihre Erfahrungen. Diese Übung ist gut für Ihre Gesundheit, da weniger Sorgen über Dinge, die Sie ohnehin nicht kontrollieren können, zu mehr innerer Ruhe führen. Dies nimmt Ängste und verbessert Ihr Immunsystem.
Damit Ihr Team positiv eingestellt bleibt, können Sie die Dankbarkeitsübung auch in Ihr Unternehmen tragen. Bitten Sie Ihre Mitarbeiter*innen, über Ihr Online-Kommunikationstool oder vor einer Videokonferenz mit den Kolleg*innen zu teilen, wofür sie dankbar sind.
4. Planen Sie regelmäßige Rücksprachen ein – nicht nur zu Arbeitsthemen
Niemand macht schwierige Zeiten allein durch. Schöpfen Sie Kraft aus Ihren Mitmenschen und konzentrieren Sie sich darauf, eine positive Einstellung zu bewahren. Eine wöchentliche Rücksprache mit Ihrem Team ist eine gute Gelegenheit, Stress zu bewältigen und die Teammoral aufrecht zu halten.
Fragen Sie Ihre Mitarbeiter*innen zu Beginn, wie sie sich fühlen. Jede*r kann dann etwa zwei Minuten lang über das sprechen, was ihm/ihr auf der Seele liegt. Schaffen Sie in Ihrem Online-Kommunikationstool einen speziellen Kanal für Gespräche, über den Ihre Mitarbeiter*innen Vorschläge einbringen und sich gegenseitig helfen können. Indem Sie Ihren Mitarbeiter*innen zeigen, dass sie nicht allein sind, erleichtern Sie es ihnen, positiv zu bleiben.
5. Halten Sie sich an Ihre Tagesroutine
In schwierigen Zeiten ist es nicht leicht, eine positive Einstellung zu bewahren und auf das psychische Wohlbefinden zu achten. Sie müssen Ihre psychische Gesundheit jedoch unbedingt zur Priorität machen und alles Erdenkliche tun, um besonnen zu bleiben. Dies lässt sich besonders gut erreichen, wenn Sie Ihre gewohnte Routine so weit wie möglich beibehalten.
Planen Sie Ihre Zeit bewusst, genießen Sie Ihre Hobbys und versuchen Sie, im Alltag so viel Normalität zu wahren wie möglich. Diese Gewohnheiten vermitteln Ihnen in schwierigen Zeiten ein Gefühl von Kontrolle und Sinnhaftigkeit. Dadurch, dass Sie Ihre psychische Gesundheit priorisieren, fällt es Ihnen leichter, Stress zu bewältigen und einen positiveren Blick auf Ihr Leben und Ihre Arbeit zu wahren.
Durch die Schaffung einer unterstützenden Arbeitsumgebung und Anerkennung der Bedeutung von Routine helfen Sie Mitarbeiter*innen, in schwierigen Zeiten fokussiert und produktiv zu bleiben. Ermutigen Sie Mitarbeiter*innen dazu, während des Arbeitstages regelmäßige Pausen einzulegen, um sich ausruhen und erholen zu können. Außerhalb der Arbeitszeiten sollten sie ganz von der Arbeit abschalten. Mit einer Arbeitskultur, die persönliche Zeit respektiert und klare Grenzen setzt, helfen Sie Mitarbeiter*innen, Burnout zu vermeiden und eine gesunde Work-Life-Balance zu wahren.
6. Achten Sie auf Ihre Gesundheit
Planen Sie Zeit für körperliche Betätigung in Ihre Tagesroutine ein und verbringen Sie Zeit im Freien. Beides kommt der Stressbewältigung zugute. Versuchen Sie zudem bewusst, sich für gesunde und nahrhafte Mahlzeiten zu entscheiden und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Und auch eine gute Schlafroutine ist wichtig: Achten Sie darauf, dass Sie jede Nacht die empfohlenen sieben bis neun Stunden Schlaf bekommen.
Arbeitgeber können einen gesunden Arbeitsplatz fördern, indem sie Mitarbeiter*innen dazu ermutigen, körperliche Aktivität in ihren Arbeitstag zu integrieren – beispielsweise durch flexible Arbeitszeiten oder sogenannte „Walking Meetings“. Auch die Bereitstellung von Gesundheits- und Wellnessprogrammen, ergonomischen Arbeitsplätzen und die Unterstützung der psychischen Gesundheit können dazu beitragen, dass Mitarbeiter*innen sich selbst in schwierigen Zeiten motiviert und produktiv fühlen.
Hilfreiche Ressourcen:
YOUTUBE: The Fitness Marshal dance workouts
YOUTUBE: Walk at Home, Low impact workouts
7. Konzentrieren Sie sich auf die Erfolge Ihrer Mitarbeiter*innen
Als Arbeitgeber können Sie die Moral und eine positive Einstellung stärken, indem Sie die Erfolge Ihrer Mitarbeiter*innen anerkennen und feiern. Schaffen Sie eine Kultur der Freundlichkeit, in der nicht nur die großen Erfolge, sondern auch die kleinen Triumphe im Arbeitsalltag gefeiert werden. Kommunizieren Sie die Erfolge regelmäßig in unternehmensweiten Mitteilungen oder in Team-Meetings. Mitarbeiter*innen fühlen sich dadurch wertgeschätzt und motiviert und sind entsprechend zufriedener und engagierter.
Organisieren Sie persönliche Gespräche mit Mitarbeiter*innen, um aus deren Erfolgen zu lernen und neue Wege zum Motivieren anderer Teammitglieder zu finden. Stechen manche Mitarbeiter*innen aus der Masse heraus? Sprechen Sie mit den betreffenden Personen und teilen Sie anschließend mit Ihrem Team Ihre Erkenntnisse darüber, wie die Erfolge erzielt wurden.
Ermutigen Sie Ihr Team dazu, sich gegenseitig zu unterstützen. Die gegenseitige Anerkennung der Leistungen kann ein stärkeres Gefühl von Gemeinschaft und Unterstützung im Team schaffen. Feiern Sie Meilensteine oder Erfolge mit Veranstaltungen wie Betriebsausflügen oder gemeinsamen Mittagessen. Dies kann Erfolgsgefühle vermitteln und die Zufriedenheit im Job steigern.